2022 Kvarner Bucht

KroatienKroatien

Sounderinnerung: Duško Jeličić – Lovran, gradić mali

Hotel
„Hilton Rijeka Costabella Beach Resort & Spa“ *****

Nach Dalmatien (Dubrovnik, Split, Zadar) ist damit der Nordwesten Kroatiens (Istrien) dran. Das Hotel liegt direkt am Ufer der Kvarner Bucht, zwischen Rijeka und Opatija.

Vor Ort

Im 2021 eröffneten Hotel findet man alles, was man heutzutage so braucht: gutes Essen, schöne Zimmer, umfassenden Service (auch mal mit künstlerischer Gestaltung), WLAN, TV und Klimaanlage.

Es gibt den Hotelstrand, Außenpool, Innenpool,

Sauna, Massage, etc. Das Wetter muss man nehmen, wie es kommt. Urlaub funktioniert hier gut. Konferenzen, Schulungen und Klub-Treffen (Porsche Croatia) und sogar eine größere Hochzeit mit Feuerwerk konnten wir erleben.

 

Boots-Tour zu den Inseln

Mit der „Jadera“ ging es vom Jacht-Hafen in Opatija entlang der Uferpromenade über Ičići, Lovran und Mošćenička Draga quer über die Kvarner Bucht zur Insel Krk mit Aufenthalt in Njivice und danach zur Insel Cres mit Aufenthalt in Beli. Von dort fuhr die „Jadera“ wieder zurück nach Opatija.

 

Der Wind (Bora) machte das Meer ziemlich kabbelig, was uns aber ansonsten nicht die Laune verderben konnte. Daran hatte sowohl die vom Kapitän mitgesungene, eingespielte Musik (Duško Jeličić, siehe Sounderinnerung) und ebenso die live gemachte Akkordeon-Musik ihren Anteil.

Die üblicherweise angebotenen Bademöglichkeiten auf den Inseln wollte allerdings niemand nutzen. Aber auch so konnte man sich die Zeit mit Sigthseeing vertreiben.

Njivice auf Krk

Njivice

Beli auf Cres

Rijeka

Um die gut 8 km bis zum Zentrum zu überbrücken, ist der Bus 32 die beste Wahl. Was kann man ansehen? Stadtbesichtigung mit Fußgängerzone (Korzo) und Burg (Trsat) sollten jedenfalls auf der Liste stehen. Bahnhof, Post und Hafen sind weitere interessante Punkte.

Opatija

Zu Fuß oder mit dem Bus kann man die Uferpromenade (Lungo Mare) im mondänen Seebad mit k.u.k. Charme erreichen. Von Volosko über Opatija bis Lovran sind auf 12 km Länge jede Menge historische Hotels und Villen zu sehen, die eine über hundertjährige Historie als Seebad und „Winterkurort“ gut illustrieren.

 

Es gibt erstaunlich viele Skulpturen, am bekanntesten ist das Mädchen mit der Möve.

Viele „Sterne“ auf dem kroatischen Walk of Fame kann man sehen, die Namen waren mir aber nicht bekannt, Nikola Tesla und Ivo Robić mal ausgenommen.

 

Lovran am Ende des Lungo Mare ist über diesen Weg nicht so weit weg. Das kleine alte Städtchen hat einen ganz anderen Reiz als das mondäne Opatija. Kein Wunder, dass die Heimatlieder über Lovran aus tiefstem Herzen mitgesungen werden.

Mit dem Bus 32 ist man schnell wieder zurück im Hotel (Haltestelle Skalete (32)).

Ausgefallen

Die organisierten Ausflugsmöglichkeiten waren durch die Nachsaison schon arg dezimiert. Damit entfielen leider die Fahrten in den Südwesten nach Pula, Rovinj und Poreč.

Auch Triest (Italien) und Piran (Slowenien) im Nordwesten blieben außen vor. Möglich wäre noch eine Fahrt zu den Plitwitzer Seen gewesen, aber da waren wir schon 2018.

Hin- und Rückflug

Diese Reise ging erstmals unter voller Nutzung des BER vonstatten. Zur Hinreise sind, bis auf die Verspätung, keine größeren Negativpunkte zu nennen. An der Übersichtlichkeit sollte man aber noch weiter arbeiten.

Da der Flughafen Rijeka auf der Insel Krk liegt, ist für den Transfer zum Hotel etwas Zeit einzuplanen. Das Großraumtaxi samt Rennfahrer musste erstmal geordert werden.

Auch bei der Rückreise ging es zwar nicht wie geplant los, aber die Verspätung konnte man noch akzeptieren. Das war dann aber nach der Landung in Berlin etwas anders, weil wir dort auf den Ausstieg über 20 Minuten warten mussten! Und dann noch die Gepäckausgabe! Leider hatte die Fahrt mit S-Bahn und später Regionalbahn auch so ihre Tücken. Die reine Flugzeit von 1:20 h fiel da bei der Gesamtreisezeit von über 10 h vom Hotel bis zur Haustür nicht groß ins Gewicht.